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Es ist zwar nur ein kleiner Text aber ich poste ihn trotzdem-- bitte schreibt mir ein kommentar was ich besser machen könnte und wie die geschichte bei euch angekommen ist-- danke)
Verwandlung
(Ein Mysterium über Tod und Leben; Vergänglichkeit und Moral)
Sind es die gefährlichen Waffen des neuen Zeitalters, geschaffen aus kaltem Matall und leblosen Materialien die einem jeden Tag von Neuem so großzügig das Leben schenken und Leute scheinbar mit ihren imaginären Kräften an der Hand führen in jenes von einem seltsamen Schein umgebenen Schattengebilde, welches so großzügig Wirklichkeit genannt wird.
Oder sind es die schwer begreiflichen Wege der modernen Technik gepaart mit einem Hauch von Wissenschaft, die immer neue Lebensanschauungen liefern und die manches Mal eine so komplexe Gestaltung aufweisen, dass sie nicht einmal der Schaffende selbst ganz zu durchblicken vermag, zeitweise dieser auch hilflos zusehen muss wie ihm sein Werk mehr und mehr entgleitet.
In etlichen Gesellschaftsgruppen, die vor allem in der ersten Welt ihren Standort aufweisen, weist der natürliche Tod eine stetig steigende Billanz aus der Mode zu kommen auf.
Doch auch hier gibt es mindestens genauso viele äußerst moralisch besinnte Menschen in deren Gedankenwelten der künstlich beeinflusste Tod eine äußerst negative Besetzung aufweist und teilweise sogar verpönt ist.
Die Möglichkeit der Beeinflussung des Schrittes vom Leben in das magisch erscheinende Netz des dunklen Todes, den alle auf Erden wandelnden Wesen eines Tages zu beschreiten haben, wird von vielen Menschen nicht nur wegen der fast schon krankhaft erscheinenden Anziehung dieses Verfahrens nur allzu gerne wahrgenommen.
Viel wird unternommen um sich so lange als möglich an die irdische Welt zu klammern oder Verwandte an das Hier zu ketten.
Auch wenn es sich hierbei nur um Sekunden handeln sollte, die leblosen eisernen Maschinen mühsam abgerungen werden, um dannach als künstlicher Lebenssaft die Adern zu durchgleiten.
Trotzdem spricht bislang noch der alles unterwerfende Tod seine letzten Worte über den Schlussstrich eines Jeden, dies verdrängen die, sich in solch einer Situation befindlichen Seelen jedoch meist.
Sowie die Tatsache der Existenz von moralischen Grundsätzen in den Netzen aus dunklen Gedanken oft nur knapp der Ignoranz entrinnt oder von dieser unsanft mitgerissen wird.
Auf der anderen Seite stehen jene Gruppen, welche schon das künstliche Beleben oder Organspenden bei menschlichen Wesen als schwerwiegendes Verbrechen gegen die Moral empfinden.
Diese einstellung wird oft von dem Wunsch getragen den Alterungsprozess zu erleben, bei welchem die filigrane Brücke zwischen Leben und Darauffolgendem langsam und auf die herkömmliche Art bricht.
Allerdings sollte man an dieser Stelle hinzufügen, dass unter anderem mündlich ausgefochtene Kämpfe sich in den dunklen Blüten und Abhängen, der sich schnell ausbreitenden kriminellen Energie, welche schon viele Zwischenhändler, die im Sektor des Organhandels tätig sind, verloren haben.
Leicht zu verstehen, sieht man sich nur die Gewinne dieser Branche an, welche durch diese schnell jegliches aufkeimende Schuldgefühl sogleich mit Geld zum Schweigen bringt.
Auch existieren auf diesem Planeten nicht nur menschliche Wesen, welche ihr Leben in die Länge ziehen wollen.
Den Jenigen, die ihr Leben verlängern wollen blicken die am gegenüberliegenden Ende des Lebens stehenden entgegen, welche ihr Leben verkürzen wollen.
Ob diese Spezies Mensch nun als Mörder bezeichnet werden darf, oder Jeder selbst bestimmen sollte wann und wie er seinen, von Gefahren umwobenen Pfad des Lebens geht, bleibt für den einzelenen selbst offen gestellt.
Den Schritt vom Leben in die dunklen Weiten unbegreiflichen Todes zu machen ist jedenfalls ohne Zweifel der einfachste Weg seine Probleme (nicht) zu lösen.
Geht so etwas wirklich den Pfad in Richtung brutalen Mordes oder ist es doch nur die eisige Umarmung einer Verzweiflungstat bei der das jeweilig vorhandene Umfeld den größten Teil zum lösen des vorangegangenen Problems hätte beitragen können.
Der Einzelfall regelt es.
Reißt der Leitfaden an dem man sich zu orientieren versucht, von der Dunkelheit ins gleißend helle Licht zu kommen bemüht, endgültig ab, so ist auch der letzte Holzpflock unserer Lebensbrücke erheblich in Gefahr für immer in den unendlichen Meeren aus Tod und Leid zu ertrinken.
Auf dieser Brücke, die ein menschliches Individuum beschreiten muss und welche in die Ungewissheit führt, benötigt man einen in enormen Maße vorhandenen Kampfgeist um den Unregelmäßigkeiten des Daseins in Form von fehlenden Brettern zu trotzen.
Weswegen der Mensch, von der stetig steigenden Gefahr, der ihn durchs Leben führende Faden,
an welchem er sich doch so stark festzuhalten versucht, um gleichzeitig nach Balance ringend den Versuch zu starten nicht abzustürzen,
würde abreißen, sich gezwungen sieht sieht sich an den kommenden Brettern weiterzuhanteln, um wieder Halt zu erlangen.
Eine Frau mit Kind ist nur ein Beispiel für den uns Leben schenkenden Weg, mit jenem wir sogar unseren gesamten Alterungsprozess teilen und dessen Bruch zum sofortigen Akt der engültigen Schließung des Tores zum ewigen Stillstand führen würde.
Das würde nämlich das ende bedeuten und so verändert man sich täglich, bis schließlich die Blase aus Pölsterchen und Windeln unbemerkt platzt, wobei man schließlich selbst hinter dem Kinderwagen steht.
Welchen Inhalt die letzte Szene des Films eines menschlichen Individuums, welcher auch als Leben betrachtet werden kann,
nun wirklich aufweist, ist wohl äußerst verschieden.
Vielleicht gilt der letzte Gedanken Mancher dem am Fenstersims sitzenden Vogels, welchem das Gewicht von rund 21 Gramm zu zuschreiben ist.
Eine Taube vielleicht.
21 Gramm allerdings bezeichnen nicht nur jenes Gewicht eines kleines Vogels, welcher in manchen Ländern als Symbol der Freiheit gehandhabt wird und der vor allem Kinder dazu bringt sich hin und wieder zu wünschen dort hin fliegen zu können wo sie wollen, um geheimnissvoll Neues zu entdecken.
Sondern auch jenes Gewicht, welches man verliert, bevor sich das Tor zum Tod öffnet und man von diesem in Gewahrsam genommen wird.
Man merkt es einem Menschen nicht einmal an,
denn jene Menge seiner Körperfülle symbolisiert einen scheinbar unsichtbaren Teil seiner Selbst.
Doch ein Vogel verdeutlicht andererseits wie viel 21 Gramm sein können, obwohl eine Taube, hätte sie jenes Gewicht, nicht ganz so stattlich gebaut wäre für ihre Art.
Dies lässt sichtbar werden, dass man, je nach gerade vorhandenem Anschauungspunkt, 21 Gramm entweder als enorm wenig oder extrem viel aufzufassen vermag.
Auch im Leben jener Frauen, welche fixiert von ihrem Babywunsch sind,
veränderte sich einiges seit der zu Hilfenahme des sich stetig verändernden Lauf technischer Entwicklung und im Ausland gelegener Kliniken, welche immer neue Möglichkeiten auf ein "eigenes" Kind offrieren.
Oft scheint es als wären die Mühen der Patientinnen sowie anfallende Kosten, welche durch mögliche Operationen, andere Behandlungen und Anfahrt aufgeworfen werden fast egal.
Alles für diese Frauen Priorität besitzende spiegelt sich in ihren Augen in einem eigenen Kind wieder.
Dass es bei so einem innigen Wunsch nach Nachwuchs eine naheliegende Option wäre ein Kind zu adoptieren bleibt meist unerwogen,
viel zu verfühererisch erscheint den zukünftigen Müttern die Idee eine kleine Seele aus dem Schatten des überall aufscheinenden Nichts zu lösen und zu sich zu holen.
Von Leihmutterschaft über künstliche Befruchtung bis hin zur Eizellenspende, im medizinischen Sektor menschlichen Schaffens destiliert sich eine sehr große Bandbreite verschiedenster Methoden heraus,
welche jenes Phänomen anhand welchem wir dannach zu streben versuchen immer weiter in das Unbekannte, welches doch Teil unseres alltäglichen Lebens zu sein scheint, jedoch auf genau jenes völlig displaziert wirkt, nur noch untermauert.
Durch viele reizüberflutende Details bleibt es oft unbemerkt, um wie viel schmaler und enger, jene Brücke,
welche zwischen Leben und Tod ihren Weg zum endgültigen Zusammenbruch sucht , um schließlich in der Formlosigkeit zu enden.
Für besonders traurig erscheinende Lebewesen oder irrtümlich in jene Situation Geratene beginnt sich hier vielleicht die ehemalige Brücke vom formlosen hin zu einem Gefängnis zu wandeln, welches einem Gehege zu gleichen scheint.
In völliger Isolation, die sich durch die Ewigkeit der Gitterstäbe schlängelt scheint der Unglückliche rastlose Augen, die ihn durchdringen und ewige Einsamkeit ausstrahlen auf sich lasten zu spüren.
Jene alles umfassende Kälte , die es schließlich zur Eskalation treibt und das Herz des Geplagten zur Gänze umfasst,
um von dort aus seinen gesamten Körper einzunehmen ist es auch, welche schon lang zuvor diesem schlaflosen Körper Gestalten sandte, die seine Nacht durch zuflüstern wirrer Worte in ein Chaos verfallen ließ und in ihm das Feuer der Einsamkeit auflodern ließ.
Oft wird das Leben an sich auch nur noch zu einem seltsamen Geruch, einem Knirschen und Karren, einem Leuchten oder einer Ansammlung von Tönen degradiert.
Ein Traum für Viele, denn in wie fern man sich noch in den vorhandenen Grenzen bewegt ist unklar, vielleicht ist auch das gerade der finale Punkt, der all diejenigen mit dieser Einstellung vereint.
Der kleinste gemeinsame Nenner in etwa, so als hätte man sich das Leben an sich nur eingebildet und alles wäre nur ein riesiges, ewig weiterlaufendes Computerspiel gewesen.
Das Leben als solches und als Alterungsprozess geht weiter, läuft wie ein Spitzensportler oder geht gebückt wie eine alte Großmutter.
Auf jeden Fall hält es nicht an, wie das scheinbar endlos wärende Band eines alten Films,
nicht darauf eingehend, ob man für die nächste Szene schon bereit ist oder die vergangene noch etwas länger auskosten möchte.
Unbeeindruckt vom Tod eines geliebten Menschen,
grausam oder eben nicht!
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