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Vorstellung des WS-Projekts


Den inneren Wahnsinn nach Außen kehren



Wie manche wissen, bin ich derzeit noch stationär im AKH. Da nicht sehr viel Tagesprogramm ansteht, habe ich etwas Zeit zum Nachdenken und bin so auf eine Idee für mein WS-Projekt gekommen. Dem Aufenthalt naheliegend, bin ich eben auf dieses Thema gekommen. Ich dachte auch daran mich mit Büchern zu beschäftigen oder mit Zeitraffer, aber momentan erscheint mir dieses Thema am Interessantesten. Nicht nur wegen meines eigenen Wahnsinns, sondern auch wegen der Dinge die ich hier sonst so erlebe. Natürlich möchte ich keine Eigentherapie betreiben, aber meines Erachtens hat Kunst immer was mit dem eigenen Befinden zu tun, von dem her würde ich da kein Problem dahinter sehen. (Bitte um Korrektur, wenn ich falsch liege)

Ich dachte daran, den inneren Wahnsinn auf diversen Art und Weisen darzustellen. Via Audio, Performance, Foto... um an Ende (und durch das BEschäftigen mit einzelnen Präsentationsformen) auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und eine geeignete Gesamtpräsentationsfrom zu finden.

Soweit meine ersten Gedanken...

Fasching Lena (3.sem)



Nachtrag

Ich habe von dem Thema "Hocker" gehört und komme bei dem Gedanken immer auf den Elektrischen Stuhl, der sich für mich wieder mit Wahnsinn verbinden lässt...




Hey Leute,

ich habe ja jetzt einiges an Zeit zum Nachdenken und bin mit meinem Überlegungen um einiges weiter. Also erstens dachte ich mal, dass "den inneren Wahnsinn" rauslassen in unserer Gesellschaft ja gar nicht "erlaubt" ist. Manche machen es- ICH mache es, aber es stößt halt nicht wirklich auf viel Toleranz (mir ist das inzwischen egal, hat auch was mit Reifen und Wachsen zu tun) aber an sich wird es nicht toleriert. Jetzt dachte ich ja zuerst an eine Fotoserie, 50 Bilder, völlig verzerrt und wahnsinnig. Allerdings wenn da steht "den inneren Wahnsinn nach Außen kehren" und dann quasi die Antwort dazu, dann wäre mir das zu schlüssig. Zu lesbar. Außerdem würde es die Betrachter nicht zum Nachdenken anregen, weil es eben die Antwort zu einem Arbeitstitel wäre. Dann kam ich auf die Idee 50 Bilder völlig emotionslos, wie es eben ist in unserer Gesellschaft. Der Betrachter würde davor stehen und sich denken: ok, und was will sie jetzt damit? Er würde anfangen nachzudenken. In weiterer Folge kam ich zu meiner Endidee, die ich jetzt beginnen werde durchzuführen: 500 Bilder emotionslos, Stop Motion, mit vielleicht 20 Bildern wahnsinnig und verrückt, dazwischen ganz schenll einggeblendet. Der Betrachter sieht die Abfolge, dazwischen immer wieder ur wahnsinnige BIlder, denkt sich kurz: was war denn das? und nimmt weiter vordergründig den emotionslosen Ausdruck wahr. Noch einmal: meine oberste Priorität ist es mit meinem Arbeiten den Betrachter zum Nachdenken anzuregen auch zu provozieren.
Durchgeführt wird das ganze mit Portraitaufnahmen in der Expo mit giftgrünem Hintergrund, der gut ausgeleuchtet wird um ihn im Photoshop gut wegretouschieren zu können, und einen HIntergrund von den Wiener Linien einzublenden (meine Odee Tunnels, die an der Person vorbeirauschen- muss mich noch mit den Wiener LInien in Verbindung setzen)

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