1,"Paul Krimmer",,,,,,"top",","1","1","0","0000-00-00 00:00:00","1" 21,"Die erste Geduldsprobe hat ja kommen muessen.","troerooooe","
Mein Geist haetts fast nicht mehr gepackt. Barcelona hat mich ueberwaeltitgt. Kraftprobe. Muskeln anspannen und nicht loslassen nennt man das. Was taete ich, wenn ichs nicht geschafft haette? keine frage, ich schaffs immer, und wenn nicht, dann ist es nur eine frage der zeit.
","Die Prophezeiung ist wahr geworden. naja ... man koennte auch sagen self-fulfilling prophecy. waehrend ich das hier schreibe hoere ich ueber mir (bin immer noch im hotel) regelmaessiges knarren. na mahlyeit.. oder einfach viel spass. ich muss noch das raetsel spanien entlueften. ich muss wissen, wie picasso bis in die letyten lebensjahre immer noch viril blieb. ich hab heute im spiegel 3 brusthaare entdeckt. oh mein gott! wie alt bin ich? 21?","1","3","0","70","2004-07-27 06:27:54","62",,"0000-00-00 00:00:00","0","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-27 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"1","0","19",,,"0","23" 22,"Sitges: Die Unordnung hat Einzug gehalten.","Mein mobiles Heim","
Sitgés: Fasziniert jeden von Jump-Set-Go Reisenden bis Junge verliebte, Flittenwöchler bis zu Wochenend-Familienausflüge. Eigentlich gehen viele Barcelonés hier her um zu baden. Auch wenn 10 Km Sandstrand direkt vor der Stadt liegt, ist das wolkige Stadt-Klima nicht das angenehmste.
Angeblich hat sich hier seit eine Art Avantgarde Szene etabliert, die Alles-Geht erlaubt. Ist nicht alles so Konventionell hier. Passt eh …
Was richtig gut hier ist, ist das Meer. Wahnsinn!
Ich war gestern im Mittelmeer. Mmmmmh … ein erfrischendes wohliges Gefühl umflutete meinen Körper. Als ich mir dann noch meinen täglichen Sonnenuntergang gab, hab ich den Tag abgeschlossen.
Küstenstrasse links rechts am abgrund ins Meer. Die Gegend hier ist einerseits direkt am Meer, aber gleich daraufhin geht es steil aufwärts, in die Berge.
Ich bin am überlegen, wie ich weiterplane. Vom 3.-8. August ist bei Barcelona das große Benicassim-Festival. Ist die Frage ob ich weiterziehe oder mir das gebe. Das heisst noch 4 Tage hier in der Gegend rumheizen. Luag ma mol.
{mosimage}Jetzt bin ich am Campingplatz. Neben mir ist eine Gruppe Franzosen. Ich hab kein Plan von Spanisch und denke eigentlich immer Französisch wenn ich hier mit jemanden rede. Arg. Wies Nacht wurde, wars endlich angenehm kühl. Ich hab mir einen Wein aufgemacht, Pioniere des Films gelesen und bin gemütlich eingeschlafen. Das war echt fein. Jetzt muss ich ins Meer abkühlen gehen.
","1","3","0","70","2004-07-28 03:05:38","62",,"2004-08-18 09:45:12","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-28 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","DSC00286.jpg|center||0 DSC00285.jpg|right||0",,,"9","0","20",,,"0","31" 2,"Eine Begegnung","Begegnung","
ein taubstummer kommt her und zeigt sein kärtchen. sein kärtchen mit einer Ansage: sei NAIV. Ich bin taubstumm und schenke dir hiermit dieses kuscheltier um dir zu beweisen, dass es mehr im leben gibt, mit liebe gütigkeit und nächstenliebe hat das was zu tun. sagt man. was er natürlich will ist geld, damit er leben kann, sich etwas zu essen kaufen, weil ja sonst geht das ja nicht. meint er. kann er ja aber natürlich nicht sagen. wenn das also so ist, dass er nicht einmal reden oder hören kann, tritt er sozusagen in einen kommunikationszwiespalt, wo man einer total anonymen person gegenübersteht, anonym, weil kann ja nicht seinen namen sagen, noch verstehen wie man selber zu verheißen mochte. und so stehen sie da, weiß ich doch wer das ist: ein engel in meinem abstrakten raum. ich kann dieser person nicht in die augen schauen, weil ich einfach nicht verstehe. eine geschichte ein storyboard ein clip eine situation ein moment eine abweichung eine entscheidung ein befinden ein blick eine frau und all diese entscheidungswürdigen dinge. kopfschüttelnd zu den gefilden, weil jetzt bin ich ja böse. eine schwäche der ehre. man - ich meine man - man kann sagen österreich. fällt darauf nicht hinein, auch wenn unsere kultur nie österreicherischesens war. immer war da jemand - der kurierverkäufer mit dem turban. WUNDERBARST!
und da war ja noch der Schuhverkäufer:
","
Jeden Tag lief er vorbei. 25 jahre lange jahre sehr lang und niemals sagte er ein wort. fast wie ein taubstummer. irgendwann nach 25 jahren zur selben zeit am selben tag tag ein tag aus 6 tagen die woche und auch einmal sonntags - aber nur in den park einfach laufend, die rückkehr musste immer am ufer entlanggehen, weil das war wichtig. das war schön. 2 wege- einer führt hin, der andere führt weg, der einzige unterschied ist die effektive wegbewältigung, wenn du danach sowieso bei beiden wegen in eine richtung fährst, sei es die entgegengesetzte von einer richtung, egal welcher, dann ist ein weg nicht effektiv im sinn der physischen wegbewältigung, real geographisch gesehen. naturellement würde der franzose am schnurbart zupfend, den camembert mit einem l´opinel aufgespießt, dazu bejahen. 25 lange jahre lief ich am schuhmacher vorbei, und eines tages blieb ich dann stehen. beide wollen etwas sagen, aber der schuhmacher sieht den hut und meint schöner hut. er schaue immer auf hüte. hüte machen interessante menschen. im einen sinne bist du behütet, du behälst den überblick und um dich herum ist schirm. auch morpheus dient der hut. einfach runtergezogen erfüllt er dir schönste enstpannende momente. dieses strohgeflecht. alter hut. ist er schon. beinahe 25jahre würde ich meinen. ich bejahe respektvoll, er verstehe was von hüten entgegete ich ihm, worauf ich immer auf seine schuhe achtete. ist er doch Schuhmacher. Ein sehr gründlicher abermal. Schöne Schuhe musst du tragen, denn deine füße sind zum laufen da. die schönheit deiner füße darfst du nicht so sinnverdorben aufs spiel setzen. du kannst viel verspielen. Deine Frau, dein geld, dein haus, deine zukunft, einen finger. freiheit. ist immer was du verlierst. spiele um sie? kämpfe um sie. das macht mich nachdenklich und zugleich aggressiv. 25 jahre und der schuhmacher bewundert meinen schönen hut, währenddessen ich seine Schuhe bewundere. Er fragt mich, was ich denn mache. Ich zündete mir eine zigarette an, journalist. ich schreibe. weniger.
mehr konnte ich nicht dazu sagen, sei es doch merkwürdig genug, dass wir nach 25jahren des einhergehens zwischen täglicher routine und die selbe tägliche abzwanghaftigkeit sich einverleibt in das beobachten und wahrnehmen von täglichen erwartungsgemäß eintreteten situationen, an dem ich am stand und dem grinsenden und gleichzeitig lachendem schuhmacher vorbeilief. das geschäft will ich es doch viel mehr nennen als Stand, auch wenn er eine eigenartige anordnung der schuhe genehmigte. eine abwärts schräge anordnung immer grüne schuhe- über all grüne schuhe, links an der türe und direkt dahinter war eine reihe pink-starkstrahlenden violetten badelatschen. ach 25jahre gehen schnell vorbei.
","1","1","0","1","2004-07-20 00:00:00","62",,"2004-12-03 05:48:46","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-20 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","blue_trashcan.jpg|left||0",,,"6","0","1","in Neu gebackenes section, ganz ganz Frisch, Eine Begegnung, ","Schuverkäufer, Hutmacher, Thomas Bernhard, Paul Krimmer, Geschichte, Eine Begegnung","0","117" 8,"Kunstquartier Eröffnung","die Kunstquartier Eröffnung","
Im Kunstquartier im 12. Bezirk befindet sich mein Atelier.
Nach einem Jahr Arbeit dort, wurde es offiziell eröffnet. Der Abend war ok, alles in allem war es eine Reflektion meines arbeiten dorts. Rektor der Angewandten, der herr bast, sprach, die private besitzerin, gabriele dirnbacher, die bezirksvorsteherin in meidling
mehr mag i eh nimma dazu sagen.
cya - im herbst gibts ne austellung.
","1","4","0","67","2004-07-21 10:54:47","62",,"0000-00-00 00:00:00","0","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-21 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"1","0","1",", Select Category, Kunstquartier Eröffnung, Kunstquartier Wien, paul krimmer, atelier, eröffnung, angewandte, wien, gerald bast, christoph nebel, votava, gabriele dirnbacher, 45 künstler.","Kunstquartier Wien, paul krimmer, atelier, eröffnung, angewandte, wien, gerald bast, christoph nebel, votava, gabriele dirnbacher, 45 künstler.","0","42" 10,"Route","Route","
Ziel Malaga
Abfahrt Rankweil. Voraussichtlich
schätzative
11,"Barbarella im Nähkästchen mit Mohrenrüben","Barbarella im Nähkästchen mit Mohrenrüben","
",,"1","4","0","67","2004-07-21 18:21:47","62",,"2005-01-17 14:53:34","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-21 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"3","0","2",,,"0","24" 15,"Abreise","Flucht aus Rankweil","
Jetzt ist es soweit.
Verschlafen, wie ich halt bin ... zzzzzzzzzzzzz ... jede reise muss {mosimage} verspätet losgehen (wenn man es sich halt leisten kann. aber das ist ja jetzt sumsum) die letzten dinge durchpacken. keine hektik. in der ruhe liegt die geduld und dann kommt immer wieder diese leise stimme, die sagt: packen ... packen ... packen
aus dem off nennt man das (voice over nenn ich das) ... deshalb setz ich das jetzt in die tat um ...
ICH BIN WEG ... hihi
","
gut .. wahrscheinlich so um 12 werd ich wegfahren ... passt scho ..
","1","3","0","70","2004-07-25 01:49:58","62",,"2004-07-26 08:28:39","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-25 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","melone.jpg|left||0",,,"6","0","25",,,"0","12" 18,"lion king - sonnenuntergang in lyon","lyon .. . stopp","
so bin ich halt losgefahren. .. hab die schweiz gerockt. und dann hab ich mir den lac de genève geben muessen .. feine gschicht .. sehr gesund.
nachdem ich mich im la diligence eingestimmt hab, hab ich noch ein wenig rumgeschaut .. weitergefahren und nach lyon . an den fluss, dessen namen ich im moment nicht kenne., .. einfach drauf los . die faszination im ort.
muss nicht alles wissen. ich sitze hier grad in barcelona. tut mir leid, dass ich noch keine bilder hochladen kann, die ich gemacht habe.
","
komisch. richtig viele asiatische menschen in genf. haben sich die reichen saecke alle schoene frauen gekauft?
dann nach lyon . wahnsinn. runter von der autobahn . an den fluss . die stimmung war wie ein fein duftender camembert (ich mag keinen weichkaese .. nona .. echt?)=
die sachen gepackt, holzcampingstuhl und rauf auf einen 15meter hohen kiessandhuegel. ein sandwich mit kaese und tomaten gegessen den voegeln gelauscht und die sonne im wiederspiegelnden wasser zwischen den baeumen untergehen gesehen.
erste schritte einer videoarbeit sind getan. konzept steht. wow.
ich werd dann irgendwann laengere tage nichts von mir lesen lassen koennen, ich muss mir irgendwo einen platz suchen. einen baum. meer und mehr. dort lese ich.
ps: tut mir leid wegen den springen gedanken, aber ich hab jetzt grad 9stunden autofahrt hinter mir.
","1","3","0","70","2004-07-26 08:37:57","62",,"2004-07-28 03:17:29","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-26 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"3","0","24",,,"0","22" 6,"was hier passiert","eine erklärung","
was denn hier passiert und was ich meine.
ich hab gemeint, ich formulier hier eine plattform. eine plattform formulieren, was des dann bedeuten kann, eine plattform formulieren. natürlich benutze ich die sprache. sei es auch im ton, wenn auch dir der wind etwas zuflüstert. oder das geschriebene wort, sei es gleich auch der vergleich, mit dem techniker der schrift, dem steller und findender gedanke. jedoch erreicht auch das schweigen eine nahezu subversive wirkung. silentium es tötet jede kraft die schönheit und details in worte zu fassen, wenn der menschliche geist in der dritten stufe der übererklärungen keine ordung mehr finden kann, wenn die abstrakte idee ein quantenstadium erreicht. so werde ich zu manchen schweigen, manches werde ich interessiert aussprechen.
","
es mag eine form des hedonismus sein, mag ich wohl schon zugeben. doch was kümmerts mich in diesem sinne geschieht hier was. eine geschichte ohne konkreten sinn des anstoßen aber erklärter genosse im detail. auch die genüße wohlbemerkt.
und jetzt werde ich weiter versuchen meine reise in text, bild & 17,"yesss: BARCELONA!!!!","i bin do ... spanien .. yess","
nach 1400km - ich habs geschafft ... bin gefahren und gefahren. 1 1/2 tage. jetzt ein wenig in der stadt rumgecruised ... arge stadt ... hehe ...
ok ... es ist 17:23 blind links rechts nachvor ... die catalanischen barceloner fahren schon los, wenn die fussgaenger gruen bekommen wunderbar ... hier scheisst sich niemand etwas.
","
heute werde ich wieder rausfahren, irgendwo uebernachten, ein paar vorraete kaufen, meinen stuhl auspacken, mich irgendwo hinsetzen. ich muss ins mar mediterrano unbedingt. spanisch faellt mir schwer. ich hab noch nie spanisch gesprochen. kein bisschen gelernt .. arg .. und ich bleib jetzt 2 monate hier. immer mit gepaeck. sprich das auto. habs jetzt einfach vors internetcafe geparkt und die warnblinkanlage eingeschalten .. halt so wies die anderen tun .. hehe ... blick hab ich auch drauf - hoffentlich passiert nix die naechste halbe stunde.
rocknroll . so muss man leben. viel gepredigt. nie gelebt.
nach dem 1taegigen frankreich aufenthalt bin ich schon gespannt. frankreich war schon anders .
ps: hoffentlich kann ich noch ein paar fotos machen, die ich irgendwie hier reinspielen kann. (habs schon auf cd gebrannt, aber hier im internet cafe gibst kein cdrom ... naja ... nullo problemo)
","1","3","0","70","2004-07-26 08:28:12","62",,"2004-07-26 08:39:08","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-26 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"2","0","22",,,"0","18" 16,"[Wien
,"0","27" 19,"nachtrag: Lyon - der grosse loewe ist bezwungen","Lyon - der grosse loewe ist bezwungen","Gestern, bin ich losgefahren. Der wecker ist auf 7 uhr gestellt, und das schicksal greift mit einem stromausfall an. es ist ywar immernoch 7 uhr, aber nur real-politisch auf meinem wecker. nichtsdestotroty verlasse ich das oesterreicherische lande gegen eins. tuckertucker ich fahre. yess. fetter sound. oh ja. panta rhei","
hunger. schweiy. an der letyten bastion halte ich. geneve ca. 18uhr 30. geht schon. schoen ist am lac. ein spayiergang. dann ins la diligence mexikanisch essen (ich weiss, ich haetts mir nicht besser aussuchen koennnen, da ja auf dem weg nach spania. naja ... essen ist essen. entpannt trete ich den weg ueber die franyoesische grenye an. naja von nicht-eu ist da nix yu spueren. ist irgendwie eine offene grenye. so wie die schwizer des halt machand. picken sich die rosinen aus dem kuchen. hond jo eh recht.
und so lande ich in lyon. irgendwo an einem fluss. schottergrube. ich packe meinen stuhl aus und setze mich auf die spitze des berges. sonnenuntergang. wunderschoen.
und dann schlafen. ich machs mir gemuetlich, doch bevor kommen noch ein paar jugendliche. ich versuche mich yu unterhalten, sie sagen mir, dass die polizei hier nicht zimperlich sei, speziell bei einem schwaryen grossen verdunkeltem vehicle. es waere besser an einen platz yu fahren, der besser beleuchtet ist. ist wie in einem franzoesischem sub-urban film. hat eh recht und so fahr ich nach lyon rein. und uebernachte hier. irgendwie komisch. 20,"arges erlebnis - aber pssssscht ich sags nicht.","denn ich singe viel lieber","
heute gabs schon
einkaufsyentren gigantisch um die sensationsgeilheit yu stillen. hier bin ich nun. ibis. noch einemal richtig duschen. ich muss weg hier. ich halt das vorerst nicht aus. ich brauche einen ort, an dem ich blebien kann und niemand anderer ist. eine landschaft, dich mich selbst beim sonnenaufgang nicht in aufbruchstimmung bringt, sondern in eine stoische ruhe versetyt. ein wo mein geist zu ruhe kommen muss.
manisch depressiv oder immer himmelhochjauchzend bis zum tode betruebt. das bringt mich noch um. die fasyination kehrt sich in leiden . 90% koennte das die loesung sein?
gute nacht.
","1","3","0","70","2004-07-27 06:23:53","62",,"2004-07-27 06:32:58","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-27 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"2","0","21",,,"0","12" 14,"Paul Krimmer geht auf Reisen","Paul Krimmer geht auf Reisen","
Und die Faszination mancher Erinnerung besitzt die Macht, sie noch einmal zu neuem Leben zu erwecken!
{mosimage}Vor zweihundert Jahren betrat Johann Wolfgang von Goethe auf seiner italienischen Reise nach einer viertägigen Segelfahrt von Neapel herüber am 2. April 1787 in Palermo den Boden Siziliens. Heute ist´s nur noch von Wien über Rom nach Palermo ein Abendflug. Wenn dann das vorbestellte Mietauto bereits auf dem Flughafen wartet, liegt man schon um Mitternacht im Hotel La Torre beim leise schwappenden Wellenschlag des Strandes wohlig in den Federn.
Dieser Morgen erschien für mich höchst erfreulich. Ich befand mich wohl und konnte nun auf dem Verdeck die Küsten Siziliens mit Aufmerksamkeit betrachten. (W.v.Goethe)
","
Nicht Ich, meinereiner möchte sich im Hintergrund spielen sehen, NEIN - die Kamera reist und weilt, sie filmt und ereilt die Zeit. Volle Aufmerksamkeit umspukt das gespenstische Subjekt des Beobachters oder will ich lieber sagen Betrachters, während der Wind uns Beiden eine Geschichte erzählt.
Spanien. Eine Stadt del Mar. 4 Räder und 2 Beine, ein Voyager und ein Reisender. Ein wandelnder Organismus durchstreckt die Wildnis aus der Stadt und durchquert die Landschaft aufgebaut wie ein Ameisenbau, voll der Früchte und Schönheit im Detail gefunden.
Spaziergang und Raus Landschaft. Ohne Raum ohne Grenzen. Kunst die die Natur schafft. Lange Weile gedeiht.
Wohin - auf über Goethes reisen in meine Wiedergeburt, durch die Schweiz und aus den Bergen in den Tälern runter zu Hügeln der Weine, die nahezu im Meer ertrinken. 1100km und der Ansatz der islamischen Eroberung in Andalusien rein nach Europa, dem>
Wer aber denkt jetzt hier jetzt doch jetzt an wolkenverhüllte Gebirge, düster grüne Regentäler, tausendjährige west-gotische Kirchleins, ja sogar Bauerndörfer, die die Zeiten des mittelalterlichen Rittertums bis heute erhalten haben?
Auf nach Burgos.
Idee gab mir der Jakobskodex. Eine Anleitung des Pilgerpfads, sozusagen der erste europäische Tourismus, um das Seelenheil zu erlange. Burgos ist sozusagen die Hauptstation des Jakobsweges nach Santiago de Compostela.
Wahrscheinlich werde ich den Punkt nie erreichen und einen anderen Weg einschlagen. WEIL
Geschichte der Kulturen. Liebe in der Natur, so trägt mich der Wind weiter und spült sich mit immer neuen Erlebnissen voll, um davon erhaschen zu können.
Mein Betrachter ist auf der Suche nach dieser wunderbaren Kraft. Doch gehts westwärts, nordsüdqärts, wohin fliegt der Wind? Erzählt er mir die Natur, Landschafen, Menschen, Leute, Städte, Dörfer, Ewigkeit, endlich.
Seis drum, nicht ich, Abhängig von der Weltordnung Öl, Benzin, Strom über den Zigarettenanzünder für meine Kamera mit Notebook ab zum Weblog auf www.paul.krimmer.at wo das Rauschen des Windes zu hören sein wird. Hinten aufgeräumt mit Matratze gepolstert ab in die süße Welt der Träume.
Documentare - quod erat demonstrandum.
","1","1","0","1","2004-07-20 00:00:00","62",,"0000-00-00 00:00:00","0","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-20 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","sizilien.jpg|left||0",,,"1","0","2",", Select Category, Paul Krimmer geht auf Reisen, Paul Krimmer geht auf Reisen, Auto, Voyager, Spanien, Sizilen, Rankweil, Malaga, Andalusien, Madrid, Burogs, Jakobsweg, Matraze, Goehte, Wellenschlag, Faszination, Natur, Kamera, Kunst, Paul Krimmer","Paul Krimmer geht auf Reisen, Auto, Voyager, Spanien, Sizilen, Rankweil, Malaga, Andalusien, Madrid, Burogs, Jakobsweg, Matraze, Goehte, Wellenschlag, Faszination, Natur, Kamera, Kunst, Paul Krimmer","0","37" 25,"Irgendwo zwischen Lleida und Zaragossa","oder halt in Fraga","
{mosimage}Irgendwo zwischen Lleida und Zarazosassa:
Es ist wunderschön. Ich glaube, ich habe heute den schönsten sonnenuntergang meines Lebens gesehen. Waaaaahnsinn. Eine Hügellandschaft mit geraden Linen in verschieden Ebenen. Eine Mixtur zwischen undefinierbaren vernebelenten Grau-Blau im Hintergund, der einerseits den Horizont markiert, andererseits durch Unregelmäßigkeiten in Formen von Hügeln und Bergen eine Welle schafft, die eine einmalige Kulisse ausmacht. Gelb, Ocker und Grün von kleinen Waldpflanzungen ergänzen die vordergründigen Ebenen, die durch Straßenzüge und Höhenunterschiede an Vielfalt und Einfachheit bereichert werden.
","
Sehr schön. Die Sonne ist heute in einem dunklem Rot-Orange als Kugel untergegangen. Ich habe mich auf einen Tafelberg irgendwo zwischen Leida und Zarazosssa begeben um die ersten kleinen und mittelkleinen Formate zu malen.. Feine sache. Kann ich dazu nur sagen.
Heute bin um 13 Uhr aus Sitges raus, nachdem ich einen 30€ Strafzettel bekommen habe (hätte ich nur 5 Minuten vorm Tunnel geparkt .. hmmpf) Weil ich ja ins Internetcafé um ein Update zu machen. Ok. Passt .. ich fahr los - wusste noch nicht wohin. Hab mich informiert wann und wo das Benicassim Festival ist (Festival International de Benicassim - kurz FIB - webadresse weiß ich jetzt nicht genau: aber eines der größten und unglaublichsten Festivals die es gibt. Anundfürsich hab ich festivals abgeschworen, weil sie immer größer und mediengeiler, sprich unterhaltung für möglchst viele menschen ->
Naja - seis drum. Es geht auf jeden fall darum, dass zwischen 5 und 8. August das Festival in der Nähe von Valencia stattfindet. Und deshalb erkunde ich die Landschaft bis dahin runderherum. Heute war ich auch einen Abstecher in Leida und hab Fotos von Grafffitis gemacht.
-->
Zentrum und kulturelle Entwicklung ist eine riesige Kathedrale auf einem Berg mitten der Stadt. Eher eine Befestigungsanlage und rundherum hat sich eine nicht so touristenbevölkerte Stadt (immerhin kommen mehr Touristen als Spanier im eigen Land leben nach Spanien - 48 Millionen Touristen im Verhältnis zu 40 Millionen Spanier). Ok - auf jeden fall hat mich die Sache total interessiert, dass überall irgendwelche Tags und Graffitis in den Seitengassen der großen Verkehrstraßen gespräyed wurden. Gleich hiphop sound aufgelegt, im schritttempo durch die gassen gefahren und fotografiert. Bitteschön:
","1","3","0","70","2004-07-30 03:35:55","62",,"2004-07-30 04:32:47","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-30 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","fraga1.jpg|left||0",,,"9","0","16",,,"0","36" 40,"6 tage Lisboa. Fein","6 tage Lisboa. Fein","
{mosimage}
Russisches Viertel
von Deutschen besetzt:
Danke an Maria
Im Sonnenuntergang mit Palmen im Liegestuhl
2 Große Brücken musste Cincinatti Kid überqueren
Er blufft – das war Sabotage.
Und ich dachte Rei Christo wacht nur über Rio de Janeiro.
Aufwiedersehen winkte der Verrückte, der jeden Abend
An der Kreuzung steht und den Autos aufwiedersehen winkt.
São Jorge, der Maure, auf der Mauer trojend
Wacht er über die Stadt,
Die Kanonen aufs Meer gerichtet.
","1","3","0","70","2004-09-04 00:00:00","62",,"2004-09-19 05:11:14","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-04 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","cristorei.jpg|center||0",,,"12","0","5",,,"0","36" 23,"Wieso das hier Kunst ist","oder es kommt auf den Betrachter an: Medienkunst heute","Lange Zeit ist die Dynamik der Kunst gänzlich auf der Seite der Produktion beheimatet gewesen. Das hat sich im 29. Jahrhundert nach und nach, zunächst sacht und im verborgenen, dann deutlicher und fordernder, heute im Bannkreis des 'Interaktiven' vehement geändert. Auch wenn das auf er Ebene des künsterlerischen Ausdrucksmaterials für die Fabrikation der Fiktion nichts 'Abschließendes besagt: Der pragmatische Rahmen ist unverzichtbar geworden. Die Kunstwerke entwefen sich von ihrer Rezeption her. Die Werke sind Medien ihrer Wahrnehmbarkeit.",,"1","4","0","76","2004-07-28 03:24:24","62",,"2004-07-28 03:29:20","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-28 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"2","0","1",,,"0","22" 24,"Sitges - eine paar Impressionen",,"
{mosimage}Heute einfach mal ein paar Bilder. Ich verlasse Sitges. Es reicht mir. Der schwule Deutsche, der zu seinem Hund Idiot sagt, ist mir einfach zu viel. salute:
Wohin ich jetzt fahre. weiss noch nicht: Vielleicht Andorra, Lleida, Zarazosa oder Tarragona ... hmm .. luag ma mol
","
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
{mosimage}
","1","3","0","70","2004-07-29 03:34:15","62",,"2004-07-30 04:37:17","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-29 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","DSC00310.jpg|left||0 DSC00321.jpg|center||0 DSC00318.jpg|center||0 DSC00320.jpg|center||0 DSC00319.jpg|center||0 DSC00314.jpg|center||0 DSC00313.jpg|center||0 DSC00312.jpg|center||0 DSC00309.jpg|center||0 DSC00308.jpg|center||0 DSC00306.jpg|center||0 DSC00304.jpg|center||0 DSC00302.jpg|center||0 DSC00298.jpg|center||0 DSC00297.jpg|center||0 DSC00290.jpg|center||0 DSC00289.jpg|center||0 DSC00288.jpg|center||0 DSC00317.jpg|center||0 DSC00287.jpg|center||0",,,"10","0","17",,,"0","53" 28,"Madrid de los Austrios","Soy Madrid","
{mosimage}Jetzt sitz ich hier seit Freitag abend und trinke Rotmein, schreibend im Licht der Strassenlampen, welches ueber die Mauer des Campinglplatzes ragt. Madrid bescherte mich bis jetzt allerhoechste Seeligkeit.
","
Ich verbringe das Wochenende in der Hauptstadt Madrids. Nach einigen Schwierigkeiten der Orientierung bereich El Capital, das Zentrum Spaniens. Selbst die Anreise nach Madrid bescherte mir ungeahnte Hñhenfluege, in der ich die Gebirgskette ywischen Zaragoza und Madrid (Catalunya) zu ueberwinden hatte. Spaniens Durchschnittshoehe liegti mmerhin 650 Meter ueber dem Meeresspiegel. Immerhin die zweithoechste in Europa nach der Schweiz, es ist aber auch das wohlgenannt das zweitgroesste Land der Europaeischen Union.
{mosimage}Friedlich schlafend, denn seit ich den Spanientrip begonnen habe, traeume ich endlich wieder (mir geht zwar das Leben im Auto schon auf die Nerven, aber was solls
{mosimage}Im riesengrossen Park mitten in der Stadt, dem Parque Retiro, streifte mein Auge sogleich an ein paar lustigen erheiternden Charakteren aus Disney´s bzw. lComichelden wie
MinnyMaus, Spiderman und Tigger. Mensch, mueesen diese Menschen unter ihren Kostuemen geschwitzt haben. Alte bucklige Frauen,
Am Sonntag wiederholte ich die gute Morgen Prozedur und marschierte ins Museo del Parado um Goya, Rafael, etc. und andere mir nicht so bekannte spanische Kuenstler anzuschauen. Goya und Velaquéz ueberraschten mich insbesonders durch ihre verborgene Komik, die mich zum schmunzeln brachte.
Ziemlich viele Italiener sind da am Campingplatz.
Heute wollte ich eigentlich Madrid verlassen, schon auf der Autobahn Richtung Valencia, bekam ich ein SMS von Gabi, einer Freundin aus Feldkirch, die derzeit als Au-Pair in Madrid wohnt. Ich drehte um und wurde zum Mittagessen mit ihrem Freund Flo eingeladen.
Jetzt gehen wir noch ins Reina Sofia ein bisschen moderne Kunst keuch juhuu anschauen (ich freu mich auf die Dali-Videos .. hihi) und danach geh ich noch ein bisschen durch den Parque Retiro die oeffentliche Julian Schnabel anschauen.
dann ab nach Valencia - ab Morgen sicher nach Benicassim, wo die naechsten Tage Mittwoch bis Samstag/Sonntag ein riesengrossen Musikfestival stattfinden wird.
Bis danach wird man nix mehr von mir hoeren .. hehe.
{mosimage}
","1","3","0","70","2004-08-02 05:32:23","62",,"2004-08-02 05:38:21","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-08-02 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","DSC00569.jpg|left||0 DSC00565.jpg|left||0 DSC00571.jpg|left||0 DSC00579.jpg|center||0",,,"4","0","15",,,"0","58" 27,"Was für eine Nacht","oder einfach nur acampare","
{mosimage}Nachdem ich von meinem nettkleinen Tafelberg von der Polizei vertrieben worden bin („Privatbesitz“), war es schon zu dunkel einen ordentlichen Schlafplatz ala Campingplatz zu suchen. Gut, dann heissts wild campieren (acampare heisst das auf spanisch .. olé)
","
So hab ich dann einen netten kleinen Platz am Fuss/Fluss des Tafelbergs in Fraga gefunden, an dem ich dann übernaachtet habe. Eine halbe Flasche Ramón Roqueta, ein 2001er Rot, getrunken, auf Mückenjagd gegangen, ca. einen Bodycount von 20 erlangt und geschlafen.
Selten hab ich so intensiv und arg geträumt. Die Geschichte ist mir ziemlich unsicher vorgekommen, weil ich bei jedem Auto das vorbeigekommen ist, aufgeschreckt bin. Abenteuerlich allemal. Ich weiss nicht ob das das Gelbe vom Ei ist. Naja-passiert ist nichts. Auch wenn jetzt meine Eltern, die das jetzt auch lesen werden, sich sicher an den Kopf greifen
Ich pack das schon, der Paul packt das. Ich will wieder ans Meer. Such mir wieder einen Campingplatz irgendwo. Mal im
LonelyPlanet nachschauen. Es ist jetzt 07:28. Bin schon total erstochen von den Mückmücks. In Österreich hab ich wohl schon ein Anti-Körperchen durchs gute Mohrenbräu und den Bodensee gebildet, aber hier sind die Viecher echt aggressiv.
Also bis dann dann
Zwischeneintrag: Bin in Zaragoza. Schöne Stadt – halbe Million Menschen. Die ganzen Leute sind seit dem 19. Jahrhundert in die Stadt geflüchtet. Selten so eine Land-Stadt Flucht gesehen (rundherum ist nämlich wirklich nichts.
Ok. Es ist jetzt 10:06 und ich geh jetzt frühstücken und dann irgendwann wird das Internet-Café aufmachen, damit ich das hier hochladen kann. Werde heute noch Richtung Valencia fahren. Hoffentlich erreich das Meer.
","1","3","0","70","2004-07-30 04:17:19","62",,"2004-07-30 04:30:53","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-07-30 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","fraga2.jpg|left||0",,,"3","0","18",,,"0","60" 29,"Dienstag: Bei besuch bei TIO PEPE","TIO PEPE","
Von benicassim, eine woche ununterbrochen party. Bin ich geschlaucht. TIO PEPE lebt in Valencia. Ein erfahrener vitaler Mann, Jose. Mit Familie, schönem clk 260 rettet mir das leben.
Also ich erzaehl jetzt was so in Barcelona
Was ist Valencia fuer eine Stadt? Sie hasst Barcelona. Das untere Ende von Katalonien, in dem ein anderer Dialekt gesprochen wird. Man spricht kein s. adio
Wunderbare bauten in den gärten die die stadt durchstreifen. Ein neues Musiksaal, der architektonisch wie ein weitaufgerissenes Auge aussieht, oder wie ein Wal, wie Tio Pepe meint. Kurz in sein Büro, er arbeitet im Textilbereich, er ist ein guter freund der eltern einer meiner sehr guten freunde. Ich habe Tio Pepe vor 4 Jahren auf der geburtstagsparty des vaters h von c B kennengelernt.
Endlich sauber. Fix und foxi wasche ich meine durchzogenenen haare mit schampoo.
Nach kurzer Entspannungspause und kleinem Technical Support beim Computer von Tio P gebe ich als Dankeschön ein Bild, das ich in Fraga gemalt habe.
An den Strand zu seiner Sommerresidenz, wo seine Familie derzeit lebt. Fein Mediterran mit Rioja, meeresfrüchten und fleisch zu abend gegessen. Ein wohltat nach einer woche festivalnahrung.
So fein und so gut, ein wahres feines erlebnis, bei dem ich wieder einmal gelernt habe, das die kleinen dinge im leben eine mannes zufriedenheit darstellen kann.
Ahja – als dankeschön hab ich ihm ein kleines bild gegeben, dass er sogleich seiner frau marga geschenkt hat. Beide haben sich richtig gefreut. Danke an
TioPepe, seiner Frau Marga und der wunderschönen Tochter Elena.
Oh jetzt kommt gerade die Kapelle ihren Weg zurück und stoppt direkt vor meinem Wagen und spielen wunderbare hihi musik. Siehe am nächste geschichte am Freitag dem Dreizehnten.
","1","3","0","70","2004-08-18 09:22:00","62",,"2004-08-18 09:30:41","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-08-18 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"5","0","14",,,"0","21" 31,"Heute ist Freitag der Dreizehnte:","Fr, 13.","
Der Geruch, das Meer, die Wellen, die Augen rot, und wir brachten Uns selbst ein. Wir fahren uns durch die filzig salzigen Haare. Nein, man muss nicht vorsichtig sein, nur seinen Körper in den Wellen zurück bewegen, aber was meint Mr. Andalucia, ob die Aufnahme 43 zu jener nr.22 passt?
","
Ich wache in Mamola en la playa auf. Für mich es es wie Ferien. Ich war in Spanien und konnten meinen Geist schonen. Ganz besonders fasziniert mich das Meer. Ich benutze meine Arme und Beine um zu schwimmen. Gestern schon 3x mal am Tag, in Mazarron, dann in der Nähe von Almeria in Aguilla
Ich werde nie en la playa de la Mamola vergessen. Aufgewacht am dreizehnten. Es ist Freitag. Donnerstag abend mit gaskocher, stuhl, wein, grüner tee und salamibrot direkt am meer diniert. Das nenne ich leben. Equpipamentos: Ich hatte immer Angst und kann auch keine Pferde reiten, aber der große
Übrigens bin ich grad draufgekommen, dass ich neben einer Palme mit Bienen oder Wespennest aufgewacht bin (ich hab doch gedacht es ist hier zu heiss für bienen???)
Was ist das? Eine Kapelle feiert den 13. oder das wochenende ein? Jungs und mädels, die gar keinen bock drauf haben, müssen in schwarz-weisser uniform aufmarschieren. Vom strand aus werden silvesterraketen in versuchtem rhytmus der musik in die luft geschossen.
LUSTIG. 33,"Heute ist Freitag der dreizehnte, die zweite:","Fr, 13. 2te","Granada. Ich befinde mich in einer anderer Welt. Wasser und Nahrung. Ich glaube an das Leben. Ein Abenteurer sein, wie in den Büchern, die ich las. Die Menschen rundherum, ein Lächeln liegt auf den Mündern. Irgendwie erinnert mich das Ägypten. Die Beduinen. Sie leben. Und können tun, was die Alten taten. Was bedeutet der Lebensweg. Es ist eigentlich so einfach, und selbst bemerkt man es nicht. Ich danke, und ziehe meines Weges.","
Die Sonne geht unter. Was für eine Landschaft. Es gibt doch eine Sprache, die jenseits der Menschen steht. Dinge die neu entstehen. Dinge die man nicht beachten kann. Wenn ich diese Sprache entziffere, kann ich auch die Welt entziffern. Ohne Hast und ohne Rast. Das erfordert eine Menge Geduld. Die Schafe lehren alles ist in einem und der Schlüssel zur Freude liegt wohl wirklich in der Geduld. Selten kommt ein Kunde vorbei. Aber alles was ich gelernt habe. Hauptsache alle mit Geld in der Tasche.
Ich freue mich darauf ein reicher Mann zu werden und von schöne Frauen umgeben zu sein. Nachbarn ziehen weg. Aber es gibt wohl keine Wahl. Es ist zu spät und doch zu einfach. Malaga oder Granada, die Abzweigung, der Blinker. Geduld und Blinker rein. Mit kundigen Blick weiss ich dass die Wahl richtig ist. Ein Schild besagt, dass hier Geschichte steht.
Alhambra. Olé.
Shokram, schokran, schokolade.
Lass uns zusammen essen gehen. Ich lächle.
","1","3","0","70","2004-08-18 10:42:22","62",,"2004-08-18 09:56:01","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-08-18 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"4","0","12",,,"0","32" 35,"Bitte wählen Sie die Nummer neben Ihrer Landesflagge:","Bitte wählen Sie die Nummer neben Ihrer Landesflagge:","{mosimage}Ich sehe afrikanisches Festland. Sie sand so deppat und wollen ins vorige Jahrhundert. Sie verstehen net amol „non hablo espanol“ Ka klakarierter wird mir nix erzöhln. Es ist wunderbar. Etwa 15 Kilometer von Tarifa in Richtung Cádiz
Cádiz. Die älteste europäische Stadt. 3000 Jahre und oft zerstört worden. Seefahrerflair. Café getrunken. Hab mir Infos über Fähren zu den Kanarischen Inseln geholt. Leider schon bis September ausgebucht. Jede Woche fahrt ein Schiff. Das wärs doch. Von Zuhause einfach mit dem Auto nach Gran Canaria fahren. Yessssssssssssss
Nun gut. So schlechte Karten hab ich nicht. Mir geht’s gut. So weit im Süden. Tarifa, der Sprung nach Afrika ich komme. Ich bin zurück, ich war schon auf der Autobahn, aber ich noch mal schnell umgedreht.
Es ist wieder Zeit für den Ösi, wie gscheid.
Ps: Bolonia ist so schön. Ein honigtropfen kam aus der sonne, wie sie untergegangen, ist – ich auf die düne erklommen. Heute bin ich in Tarifa. Der Südlichsten Stadt Westeuropas und ja, morgen geh ich übers Wasser. Nach Marokko.
36,"Vorgestern oder 3 tage her. oder so"," zeitgefühl ist wohl im atlantik baden gegangen.","26. Aug. 2004: Aufjedenfall bin ich jetzt schon einen monat unterwegs. Der Weg in den Süden hab ich hinter mir, jetzt geht’s nach norden, es hat zeitweise noch 37°C. Losgefahren, von Tarifa zurück nach Càdiz und dann weiter über Sevilla nach Huelva, die letzte große Stadt vor der Portugisiesichen Grenze, die hat mir aber nicht gefallen und ich bin weitergefahren. Ola Portugal. Plötzlich ist alles anders, hab ich mich doch schon so sehr an Spanien gewöhnt. Aber es ist schön. So schön. Schön:","Nach Faro – am Estadio Algarve vorbei, da hats auch ein paar spiele von der euro2004 in portugal gegeben! Faro hat mir aber nicht gefallen und ich bin weitergefahren.
Ola Albufeirra. Plötzlich ist alles anders, hab ich mich doch schon so sehr an Portugal gewöhnt. Aber es sind überall Deutsche. So Deutsch. Deutsch. Ok. Es gibt auch Franzosen und Niederländer. Aber die Strände sind voll mit Gewurle. Das ist so wie der
TimesSquare in NY, voll mit Leuten zu Silvester 2000. Kaum Gelbes Strandkörnchen ist zu erkennen. Wurscht. Ich brate.
Buah … irgendwie ist komisch. .. hitzeschlag? .. wurscht … am übernächsten tag mach ich wieder auf den, weg. Schöner zwischenstopp, wo doch die ganzen touristen für eine oder zwei wochen hergeflogen kommen und ich fahr da einfach mal so vorbei. Jetzt in Porto Covo stehe ich bei 4346km.
So schön. So schön. Einzigartig schön. Ein Film. Links von mir steht ein weiß-rot-weiß-rot gefärbter leuchtturm auf einem vorsprung. Vor mir ein vorsprung mit entgegengesetzten felsen 10 Meter mit Schlucht wasserdurchspült. Unter mir eine bucht mit sand und seidigem silbrig einfließende Wellen des Meeres. Verschiedene Höhlen und Brücken bringen Verbindungen zu anderen Buchtvorsprüngen. Rechts im Hintergrund eine Industrieanlage, Grau vor mir am horizont umrisse eines mächtigen Schiffes, links die langsam untergehende sonne. Saftiges hartes Büchsenformige Grashalme, mindestens Daumengröße. Immer wieder kommen liebende her. Sie wollen sich den sonnenuntergang ansehen.
Auch mich trifft diese einzigartige stimmung. Meine Seele ist voll Freude, weil es diese Häppchen braucht, mein Herz hüpft und lüpft sich selber im Salto. Und mein Körper ist schlapp, müde, mit Halsweh, Schluckweh und erschöpft. Und langsam wird mein herz ganz langsam, es verliert sich in der weite des meeres.
I wanted to believe as u would win the war in your head, but i did not understand.","1","3","0","70","2004-08-31 09:58:31","62",,"2004-08-31 09:59:00","62","62","2004-10-15 05:33:04","2004-08-31 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"2","0","8",,,"0","45" 37,"Über das Leben und ihre visuellen Entscheidungen:","Über das Leben und ihre visuellen Entscheidungen:","Diesen Weg angetreten bin ich, gegangen und erfahren. Es ist wie ein Märchen, wie die unendliche Geschichte. Ich beobachte und lese, bin aber kein Beobachtender und kein Lesender. Auch keine Hauptfigur. Über mich wird nicht geschrieben, und das was ich schreibe ist nicht über mich, sondern ist vergangenes. Es ist keine Geschichte, es gibt nur Erlebtes und interpretiertes in seiner eigenen Szenerie wieder. Es ist dokumentarisch. Die an der realität und ihren Eindrücken nächste Form der Erzählung.","Es sind Gefühle und Gedanken, die mich begleiten. Dieses sind hervorgerufen. Durch Angst. Durch Erwartung und durch Nichtwissen. Durch das Urgefühl überhaupt. Und dieses hat auf keinen Fall irgendetwas mit Wahrscheinlichkeit oder Verfolgungswahn zu tun.
Was ich damit sagen möchte. Wohin fällt dein Blick, was denkst, wie redest, über belangloses, aber wohin schaust du. Die geheimen Gedanken des anderen erraten, wir blicken und suchen, und sagen und verstecken. Wir ducken uns unsichtbar unter den Scheiben und blinzeln leise durch die verdunkelten Scheiben.
Man entscheidet letztendlich immer nach seinem Gefühl und sein Gefühl redet mit dir, wenn du auf den Mond schaust, dann hast du es aus einem Grund getan, weil du auf den Mond schaust. Und erst wenn du auf den Mond schaust, erkennst du, dass Gedanken und Gefühle da sind, wenn dein Herz mit dir redet. Dein Herz lenkt deinen Blick auf den Mond, sodass du leiser tretest, damit du bemerkst, dass du auf den Mond schaust und dein Herz endlich mit dir reden kann.
Im nächsten Moment auf einen Grashalm oder auf einen Frosch der quakend an dir vorbeitrampelt. Wär er dir aber aufgefallen, wenn du deine Wahrnehmung betrügst?
Übrigens, hier gibt es gar keine frösche, oder?!
DOCH – ES GIBT SIE!","1","3","0","70","2004-08-31 10:01:19","62",,"2004-08-31 10:03:18","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-08-31 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"4","0","7",,,"0","50" 34,"Über Zeichen und so:","Zeichen ole","
{mosimage}Paulo Coelho schreibt in seiner Parabel über den andalusischen Schafhirten Santiago un seine Suche nach Reichtum und Glück. In der Wüste Nordafrikas findet er zu sich selbst und zum Einklang mit der Welt.
Er lernt zu beobachten und erkennte so etwas wie eine Weltenseele.
Ich sehe gespaltene Berge, kleine zerbrochene Kieselsteine und eigenartige Begegnungen, die ich bisher auf meiner Reise gehabt habe.
","
In erster Linie sind es Menschen, die mir einen Weg zeigen und auf mich und meine Taten reagieren. Sie sind einfach zu verstehen, denn sie artikulieren sich in einer Sprache (auch wenn ich nur ein wenig französisch kann und leider nada espa~nol). Aber auch die Welt reagiert auf dich. Fliegen, die sich an deinem Schweiß ernähren, Vögel, die Kreise um dich drehen, der Wind der sich kühlend den Strand zieht. Es ist alles in einem. Und Du bist mittendrin.
Da werd ich in Valencia im Café del Tempo, in der Altstadt, während ich mit
TioPepe telefonierte von einem Mann angeredet: Gsiberger, was? Ich total erstaunt, frag so wie wo was? Er, Ende Dreißig, Vierzig, braungebrannt,
Ich hab noch länger über diesen Zwischenfall nachgedacht. Er meinte noch, ich soll auf das Auto aufpassen. Ob ich da einem „Hinterhalt“ oder einem ehrlichen Ratschlag entgangen bin, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es genug leute gibt, die die Ratlosigkeit und Unbeholfenheit von „Fremden“ ausnützen zu wissen.
Beim Benicassim Festival – was passiert – ich treffe einen Dornbirner (30min. von Feldkirch entfernt) mit seinen 2 kleinen Brüdern auf Besuch, er ist schon 4 Monate in Spanien und rockt jede Party. Ich glaube seinen mittleren Bruder, hieß auch Paul, hab ich sogar von irgendwo gekannt.
Er hat mir angeboten, mein Zelt abzubauen und vom diesseits oben gelegenen Zeltplatz zum jenseits der Stadt aufzubauen. Um hardcore party zu machen. Aber die machte ich lieber für mich selber. Ich lehnte dankend ab, auch wenn diese sicher aufrichtig gewesen sind, bin ich lieber zu meinem Platz zurück.
Paulo Coelho schreibt, wer wirklich seinen Weg finden will, seinen Lebensweg zu gehen, und alles dafür tut, dem wird die Weltenseele, das Universum alles tun, damit es das Ziel erreicht. Zufall und Glück sind nur Erscheinungen und Zeichen, die dich auf deinem Weg begleiten.
In Frankreich in Lyon haben mich die paar jungen leut’, die mich gewarnt haben an der dunklen stelle am fluss zu übernachten, aber nicht vor irgendwelchen Menschensen sondern vor der Polizei, die dich gleich auseinander nehmen,
Alles führt zu einem Weg.
Und ich fange an, den Rhythmus der Welt, die Musik und Energie der Sonne ansatzweise zu erkennen. Vorgestern in >
Tut mir leid, ich bin abgedriftet. Am nächsten Tag bin ich den ganzen tag am strand gelegen und am Abend mein Auto in eine Tiefgaraje gestellt. Die massig bevölkerte fussgängerzone war mit feiernden menschen übersäht. Ich setzte mich zu einem Trompetenspieler, ein echter Musiker. Es kamen zwei junge Spanier, die sich ein wenig mit ihm unterhielten, wir machten die nächsten 60 minuten ein bisschen musik miteinander. Irgendwann gingen sie, er hat nicht viel gesprochen. Aber ich glaube, es hat ihm nicht so gefallen, weil wir ihm sein geschäft behindert haben. Als die beiden gegangen waren, hörte ich noch einsam zu. Er spielte mit sehr viel emocion. Ich verabschiedete mich von ihm und drückte ihm 5€ in die Hand.
Sein Gesicht begann zu strahlen.
","1","3","0","70","2004-08-18 09:57:50","62",,"2004-08-18 09:58:31","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-08-18 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","achtung.jpg|left||0",,,"2","0","11",,,"0","46" 38,"Es ist die Stille und die Leere die mich anzieht:","Es ist die Stille und die Leere die mich anzieht:","Porto Covo ist überaus still, ausser in der Nacht. Gestern nacht gabs 1km weg von mir einen rave … ich bin immer noch lediert von den letzten 2 tagen, hatte gestern fieber, wahnsinn, wellen, meer, wind und hitze im fieberrausch. Ich lebe ohne vorgeschriebenen moment. Es ist gar und gar das was mich anzieht. Die Leere, es ist leer und man will es füllen. Es ist wie ein Behälter, der mit visuellen Eindrücken und Emotionen gefüllt wird. Doch bringst du immer auch um, was du liebst. Ich kann hier keinen strich farbe setzen.","Es ist gestern am Morgen, als ich aufwache und froh bin, dass mein Halsweh in die Nase hochgewandert ist. Dennoch verbrauche ich so an die 3 Klorollen schnupfmaterial. Ich lege mich in die Sonne und bekomme ärgste Zustände in der Nase, im Kopf, mein Wärme/Kältegefühl ist total aus seinen fugen geraten. Ich schätze ich hatte fieber. Und als ich dann Baden ging, war das Wasser arg.
Der Blick in der Bucht. 20 Meter hohe Steinkluften ziehen sich um einen 50m² Strand, der von 12 bis um 3 mit dem Meer eine Art Kampf ums Territorium vollzog und immer längere Wellen die Badenden immer wieder meterweise zurückdrängte. Selbst mein erbauter Damm wurde mit einem Schlag gebrochen. Doch es war ein wunderbarer Anblick. Die gebrochenen Wellen ziehen sich über 100 Meter seichten Wasser durch verschiedene Felskluften bis sie am Ende vom Strand ersticken. Das Meer besteht nur noch aus einem kleinen blauen Streifen, eine unaufhörliche Ballung Weißer brechender Wellen, die ungefähr dreifingerbreit den Horizont füllen und ein kristalltürkises Wasser, das langsam auf dich zurollt.
Erkundungstour. Winzigkleiner Wasserfall der in einer anderen Bucht plätschert.
Am Abend, 2 Männer schwimmen weiter raus, wo die Wellen brechen. Ich sehe bei jeder gebrochenen Welle, wie es einen immer weiter rauszieht. Er kämpft mit seiner ganzen Kraft um nicht ins Meer rausgezogen. Ich hör noch „Get outta heeere“. Er schaffts. Noch eine viertelstunde liegt er fast bewusstlos auf einem Felsen um sich auszuruhen. Ein sehr faszinierendes Schauspiel im Kampf mit der Natur.
Erstaunlicherweise konnte ich nicht einschlafen, nach dem die Sonne im Atlantik untergegangen ist. Die letzten nahrungsvorräte verzehrt (Fleischbällchen mit Tomaten-Kräuter-Garlic zeug und dann hab ich gedacht es fehlt noch ein wenig scharf und naja .. da war noch so eine dose mit salsa mexicana .. das war dann doch relativ seeehr scharf .. wurscht .. gegesssen wird was es gibt … ) immer wieder sind ein paar jungs und mädels beim auto runderhum und kiffen bevor sie zur party gehen (um mich herum sind auch ein paar wohnwagen – die portugiesen sind da sehr locker, wenn man einfach so wo übernachtet – paasst), lehnen sich ans auto und es schaukelt. Miiiiest – fast eingeschlafen und es schaukelt wie auf see. Später noch mal passiert, aber das war ein pärle, das sich ganz lieb hatte 39,"Der Wind der Levante oder Lächeln und Leiden.","Der Wind der Levante oder Lächeln und Leiden.","Jetzt verstehe ich was das heisst. Tarifa ist „High Wind Area“
YESS – voll die Surferstadt. Sind locker und lässig. Schnorren sich vorm supermarkt durch. Das mit dem Wind hab ich ja voll gespürt. Die malsachen rausgeholt und wow . gute energie . gute energie. 2x bei Punta Paloma übernachtet. Hier entsteht der künftige Eisenbahntunnel zwischen Afrika und Europa:
Zauber des Orients, Moscheen und bunte Märkte. Kurztripp nach Tanger.
Guat – i bin gestern nach Marokko hab da einiges wieder in Erinnerung bekommen:","Wachsammes Auge, sei klar, du beobachtest und wirst beobachtet. Halte deine Sinne offen, hörzu und schau wo deine Augen sind, ruhig bleiben. Angekommen, schon stürmen die ersten leute auf einen zu, ein taxifahrer, der mich überreden wollte mich den tag rumzukutschieren hat schon geprüft wie sicher mein gürtel mit meiner geldtasche dran sitzt. Wie er hingegriffen hab, hab ich schon meine hand an seiner gehabt und ein blick in seine augen und er hat verstanden. Bei mir hat er kein leichtes spiel.
So setze ich meinen weg fort, gehe in die altstadt und schau die menschen an. Ich bin wieder in Kairo. Ist gut. Ist wirklich gut, dass man an solche dinge erinnert wird. Man verlernt schnell, wenn die Sinne nicht trainiert werden. Andauernd will man mir was zum rauchen verkaufen. Ich setze mich in ein teehaus, schau mir die olympischen spiele, handball deutschland gegen frankreich an. Selbst im teehaus, will jemand, dass ich mit ihm spreche, ich lehne dankend ab, bis er zu mir kommt und mich fragt, er hätt da good stuff … arrrgh ..
Gemütlich tee getrunken. Weitergelaufen. Aus der altstadt richtung runter 45,"Austellung Podium","Austellung Podium","
ausstellungen in der secondhand_city-
podium, 1070 wien westbahnstrasse33
01
hattat freestyle: kalligrafie von ennoson
eröffnung am 20.09.2004 um 19.30
einführende worte: didi bruckmayr
ausstellungsdauer: 20.09.04-22.10.04
02
geert van der eecken: zeichnungen von hausumbauten
ausstellungsdauer: 20.09.04-22.10.04
",,"1","4","0","67","2004-09-19 13:25:06","62",,"2004-09-19 13:26:32","62","62","2004-09-19 13:30:58","2004-09-19 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"2","0","4",,,"0","54" 46,"Wortlaut 2004",,"
Wortlaut 2004 - Abschlussfeier
Am 24. September 2004 werden die
GewinnerInnen bekannt gegeben und vorgestellt. Deren Texte werden jetzt in Form gebracht, damit sie pünktlich am 24. September druckbereit online gestellt werden können. Und am 24. September erhalten die
GewinnerInnen auch ihre Preise - bei der Wortlaut Abschlussfeier.
am Freitag, 24. September 2004
ab 20 Uhr
im Hefeboden der Ottakringer Brauerei
bei freiem Eintritt
Bequem erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
(J, 46, 44, 9, U3).
41,"Geballte Ladung in Santiago","Geballte Ladung","{mosimage}Als ich die Gasse zur Kirche hinauflaufe, kommt mir eine hintereinander marschierende Menschenmasse entgegen. Ein Mann zündet Feuerwerkskörper, die am helllichten Sonntag 11 Uhr morgens die Spitze der Marienprozession markiert. Er wird von der Polizei beobachtet.","Es begegnen mir gläubige Menschen, Marienstatue, alte Frauen und Männer mit Geschichten im Gesicht geschrieben, junge Menschen die wegen „der Tradition“ mitlaufen müssen und Duddelsackspieler.
Ich bin die einzige Person, der gegen den Strom läuft. Am Ende des Marsches spoltere ich noch über Wandermenschen und 42,"Über die Spitzes Europas direkt Ante Portas Barcelonas","ante portas","
900km durchgerollt. Der Norden von Spanien ist wunderschön. Aber nass, pfui und grün. Wie sehr ich das jetzt im September nicht gebrauchen kann. Sonne, Energie und LACHEN! Lieber Norden Spaniens, du hast meine Liebe, aber nicht meinen Körper
So bin ich dann gestern direkt nach Santander reingeschnuppert, U-Turn Richtung Burgos. Felder von bäisch-weiß-braunen Farnen (halt so grüne Stengel mit weißen Putzwischel dran
Bei unserem ersten treffen hat sie mir zugeflüstert, u arent ready for me – yet.
","1","3","0","70","2004-09-07 00:00:00","62",,"2004-09-18 04:08:18","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-07 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","197lobo.jpg|center||0",,,"9","0","3",,,"0","32" 43,"Barcelona you arent ready for me yet","Barcelona you arent ready for me yet","Das zweite Mal. Diesmal komme ich aus dem Wilden Westen. Avenguida Diagonal. Auf nach Mataró besser El Masnou zum Campinglplatz 16km von barcelona entfernt. Ich befinde mich auf dem Placa Catalunya . Ich lache und ich bin froh. Im Zug begegne ich aufgeschlossene Blicke. Man redet miteinander. Wahnsinn – die Sonne erfüllt meinen Körper wieder mit Wärme
Bruce Lee. Varietés klassicher Musik dröhnen durch den Zug – ist es wohl Soltész den ich wieder mal besuchen sollte. Mit Signatur hinterließ ich ihm meine erste Übung. Er ist der Klaviermeister, lehrte mich Französisch.
Ob das Ende des Tunnels jemals erreicht wird, oder besser gefragt: sieht man das Licht erst, sobald es wieder dunkel ist?
Vavanculo denke ich mir – denn ich freu mich auf ein paar gute Schlücke Rotwein – Welche Künste beherrsche ich den wirklich?
Diese Worte nehme ich wörtlich und mache am nächsten Tag eine Stadtrundfahrt bei schönstem Wetter. Barcelona strahlt. Ich besuche das Museo d´art nacional de Catalan auf dem Montjuic, mit der umfangreichsten Sammlung an Romanischer und gotischer Kunst. Ich schau mir viel interessiert und analytisch an. Entdecke ich doch ein Kunstwerk um 1530, das die Geburtsszene Christi mit Scheune vor pompösen Bauten, links Elefanten und Kamele, rechts die 3 Könige und der Pöbel und LICHT von RECHTS gesetzt. Faszinierend denke ich mir. Ich beobachte. Die Künstler, wie sie Wirkung setzen: Denn sie waren sehr gescheit und wusst auch schon von dem Gefühl zu leben. Wer viel redet, schweigt viel in sich hinein – um einen Blitz zu zünden – muss man lange Wolke sein.
Ich sage
RocknRoll! A 1 a 2 a 1 2 3 4
","1","3","0","70","2004-09-11 00:00:00","62",,"2004-09-18 04:07:07","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-11 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"3","0","2",,,"0","60" 44,"Der Pass zurück","Der Pass zurück","
{mosimage}
Ich habe auf meiner Reise schon über Zeichen geschrieben. Zeichen die die Natur gibt, aber auch Zeichen von Menschen, denen man begegnet. Barcelona treffe ich zwei Biker. Daniel und Helmut aus Süddeutschland an der Schweizergrenze. Sie sagen: komm mit, auf zum lago maggiore! Nachdem ich viele jahre mit meiner Familie und der einzigen Großmutter die ich hatte bzw. kannte - im Tisin (Italienische Schweiz) verbracht habe, mag dieses Zeichen perfekt sein. Yeah-das ist
RocknRoll! So machen wir uns auf den weg. Ich transportiere das Gepäck, sie führen mich durch geheimnissevolle Dörfer. Die küstenfahrt über die Pyrenäen ein
Auf der Autobahnraststätte bei Mailand auf gewacht. Rückreise inbegriffen. Auf nach Cappinio, auf ins Maggia-Tal, auf nach Flims, auf nach Rankweil, auf nach Bregenz, auf nach Wien …
und irgendwo mitten in diesem mühsamen nichts …
","1","3","0","70","2004-09-13 00:00:00","62",,"2004-09-18 04:06:25","62","62","2004-09-30 10:32:57","2004-09-13 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","portadastpol5.jpg|center||0",,,"5","0","1",,,"0","74" 47,"Kunsthalle Wien Lenin on Tour","Lenin on Tour","
Sa, 25. September 2004, 17 Uhr: Lenin macht Station vor der KUNSTHALLE wien project space
{mosimage}LENIN ON TOUR ist eine Performance, ein Buch und ein Film. Im Mittelpunkt des experimentellen Kunstprojekts steht die Reise eines politischen Denkmals aus dem 20. Jahrhundert in die Gegenwart. Die Reise führt 8000 Kilometer durch Europa und startet in München, der Stadt, in der Lenin 1902 die Schrift Was tun? verfasste. Die folgenden Stationen sind Zürich, Turin, Rom, Wien, Prag, Bremen, Dresden und Berlin. Der Künstler und Initiator Rudolf Herz zur Projektidee: „Meinen Zeitgenossen zeige ich Lenin. Und Lenin das 21. Jahrhundert. Wer erklärt es ihm?“
","Auf der Ladefläche eines Sattelzugs sind die drei Granitbüsten des 1992 demontierten Dresdner Lenin-Denkmals vertäut. Der Lastwagen mit den Köpfen von Lenin und zwei anonymen Genossen ist vom 10. September bis zum 6. Oktober 2004 tagsüber auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs. Abends macht er Station in einer Stadt und parkt vor einem Museum, einem Theater, einer Fabrik oder einer Diskothek. Das Publikum hat Gelegenheit, seine Meinung vor der Kamera des Filmteams, das die Tour begleitet, zu äußern. Politiker, Philosophen, Künstler und Wissenschaftler werden jeweils zu einem persönlichen Statement vor Ort eingeladen.
","1","4","0","67","2004-09-20 03:54:04","62",,"2004-09-20 03:56:13","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-20 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","leninontour.bmp|left||0",,,"3","0","6",,,"0","61" 48,"Rückenwind",,"
{mosimage}aussehen
ausstrahlung
aussage
auf einen punkt bringen
ringdasding
","
ich bin unschuldig sagst du
meinst doch mein eigenes versagen
glaubst grad du packst mich am kragen
verdammt bist du und flüsterst mir leise aus dem stillen see:
ist das alles was du willst?
ist es nur das, oder ist es das vergessen,
das dir sorgen macht, 84 jahre in deine zukunft
geblickt und doch nur gefickt.
ich schaue mein leben an, es rennt vorbei
sie nennen es nachrichten, aber ich fühle nichts mehr.
da spielt keine musik mehr, der letzte ton ist verstummen,
im angesicht mit seiner selbst ist betäubung die stärkste.
kämm dir die haare zurück. komm selbstbewusst,
spielt die band einen beat und du schreist,
FUUUUUUUUUUCK ROCKNROLLLLLLLLLLLLLLLLLLL
","1","1","0","1","2004-09-24 03:00:27","62",,"2004-09-24 03:03:51","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-24 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","pastarchives.jpg|left||0",,,"3","0","3",,,"0","73" 49,">Herr Glatze und sein Aufstieg",,"
{mosimage}>
""Ich weiß noch immer nicht was Du diesen
Sei mein Gast, Herr Glatze. Fühl dich wohl auf meinem Haupte.
","1","5","0","68","2004-09-25 11:37:45","62",,"2004-09-25 11:39:41","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-09-25 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","herrglatze.jpg|right||0",,,"3","0","1",,,"0","65" 50,"Les enfants terribles d'animation","RADIKALE POSITIONEN IM ANIMATIONSFILM","
","1","4","0","71","2004-10-29 05:17:19","62",,"2004-10-29 05:24:14","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-10-29 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","asifa.jpg|right||0",,,"4","0","1",,,"0","71" 51,"der amerikanische Wahltag","Bush vs. Kerry","
na und - diese scheiß halunken, beide miteinander. kein politisches präsentieren möglich. oxymoron oder paradoxon. beide das selbe in diesem. mich interessiert nur, wer verliert und die größere Schnute zieht. erst dann wird wohl ein funken mensch sein zum vorschein kommen. smile . control . checkcheck 1 - 2 - 1 - 2
{mosimage}
",,"1","1","0","1","2004-11-02 03:08:40","62",,"2004-11-02 03:10:54","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-11-02 00:00:00","0000-00-00 00:00:00","teaparty.jpg|right||0",,,"6","0","4",,,"0","52" 52,"der österreichische Alltag",,"sers. damit ihr es wisst..: Nach Welt/Österreich/Vorarlberg/Rankweil/linker gehsteig im ameisenhügel neben dem Gulli 3 meter von einem 20meter hohen Baum",,"1","1","0","1","2004-11-04 03:13:53","62",,"2004-12-03 05:49:26","62","0","0000-00-00 00:00:00","2004-11-04 00:00:00","0000-00-00 00:00:00",,,,"3","0","5",,,"0","51" 53,"Zweiundvierzig",,"{mosimage}Die Medien waren immer schon distributionspolitisch motiviert. Der einzige Ausweg liegt laut Brecht in der Transformation in des Kommunikationspolitische. Doch auch als immerwährendes Gesetz verbindet sich damit auch eine Federwaage des Üppigen. Nicht die Askese der Kunst darf unsere politische Kommunikation bestimmen, nicht das Üppige darf das Leben konsumieren und auch der Ohrenschmaus nicht den Schmerz bestätigen. Es sollte das Gegenteil der Fall sein - nicht im Sinne eindeutiger Dialektik des Anti-Seins - sondern in der Interpretation des Gehörten soll Erkenntnis errungen werde
ArbeitEn
PkW